23. September 2013

Stille

hier. So oft sitze ich vor dem Bildschirm und überlege, ob und was ich bloggen soll. Wozu? Wen interessiert das schon? Welche Viecher bei uns so kreuchen und fleuchen, was ich stricke und wie  ich meine Zeit verbringe. Bei diesen abertausenden von Blogs da draußen............

Und ganz oft fühle ich mich auch innen so still. Würde mich gerne nur verkriechen. Ich hab so viele Telefonschulden sozusagen. Aber irgendwo anrufen? Iiiiiich? (und dabei habe ich früher oft stundenlang telefoniert........)

Ich gebe zu, es war schon schlimmer. Aber irgendwie leide ich immer noch oder immer mal wieder unter "Weltschmerz". Erinnert schon sehr stark an die Zeit der Pubertät. Sind das die Wechseljahre? Oder doch eher die vielen schlimmen Dinge die man im Laufe seines Lebens so ertragen muss oder auch hört und sieht? Nunja - ich weiß es nicht. 

Und eigentlich hab ich ja auch gar keine Lust, hier den Blog vollzujammern............. vermutlich habt ihr noch viel weniger Lust so ein Gejammer zu lesen. 
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Na mal sehen, vielleicht fange ich morgen mal wieder an, das ein oder ander Tierchen zu zeigen, es gibt ja schon so ein paar neue in unserem Bestand.

Und vielleicht zeige ich auch mal wieder das ein oder andere Strickstück..........  morgen ............. oder vielleicht übermorgen....................

28. August 2013

26

Vor 26 Jahren (unglaubliche 26 Jahre ist das nun schon her)............. ging mein damaliger Mann in den Wald, um Holz zu machen für den Winter - und kam nie mehr nach Hause.
Beim letzten Stück Holz, das er aufladen wollte, trat er unbeabsichtigt in ein Erdwespennest und wurde - natürlich - von einigen dieser Insekten gestochen. Allergisch war er nicht, eine gewisse Empfindlichkeit gab es wohl. Anscheinend hatte er jedoch so viele Stiche und damit Gift abbekommen, dass er einen anaphylaktischen Schock erlitt und dadurch einen Herzstillstand. 

Der erste Autofahrer, den mein Schwiegervater anhalten wollte, sah meinen Mann auf dem Boden liegen und gab Gas - vermutlich Angst vor einem Überfall? Lange Zeit fühlte ich großen Hass auf diesen Menschen und quälte mich mit der Frage, ob es anders ausgegangen wäre, hätte dieser Mensch geholfen, statt abzuhauen.

Der nächste Autofahrer hielt und fuhr dann zu der kurz zuvor gesehenen Polizei - die über Funk den Rettungs-Hubschrauber rief - Handy und Co. gab es ja zu der Zeit leider noch nicht. Derweil kamen wohl irgendwelche Pfadfinder vorbei, die dann Wiederbelebungsversuche machten.

Gleich am Unfallort hieß es von den Rettungsärzten, ein paar Minuten später und wir hätten ihn nicht retten können. Dann Krankenhaus - künstliches Koma, Kühlung, damit sich das Gehirn erholen könne............. nach wenigen Tagen ausschleichen der Koma-Medikamente - jedoch tat sich leider nix mehr. Das Herz schlug von alleine - die Atmung jedoch nicht.

5 Tage Hoffen und Bangen - - vergeblich! Am 1. September, einen Tag nach unserem 2. Hochzeitstag, verstarb er, als nach der OP zur Entnahme der Nieren die Geräte abgeschaltet wurden.

Weitere 5 Tage (glaube ich zu erinnern - es könnten aber auch nur 3 oder 4 gewesen sein) bis zur Beerdigung. Ich weiß bis heute nicht, wie ich diese Zeit überstanden habe. Mit einem 6 Monate alten Baby, das ich voll gestillt habe.

Bei jeden Atemzug pochte sein Name durch meine Gedanken und mein Herz. Bei jedem Schritt, bei jeder Bewegung. Marc - Marc - Marc - Marc............... es war wirklich grauenvoll! Stunden-, tage-, wochen- monate, jahrelang geweint.

Und doch - das Leben geht weiter - muss weitergehen. Zumal wenn ein Kind da ist. Irgendwann muss man entscheiden, ob man weiterleben will!

Heute bin ich wieder sehr glücklich in einer Beziehung mit meinem jetzigen Gatten - wie der geneigte Leser vielleicht am Vor-Post oder auch in anderen Beiträgen schon bemerken konnte.

Und doch - ein großes Stück von mir ist damals mit gestorben und ich bin nie wieder derselbe Mensch geworden, der ich vorher war. Dieses (vermeintliche) Stück Sicherheit und Unbeschwertheit - das ist auf ewig weg. Trotzdem lebe ich (meistens) ohne Angst, vor dem was kommen könnte und genieße das Leben.

19. August 2013

14. Juni 2013

Spielzimmer eingerichtet

für die Katzenrasselbande. Zum Glück "dürfen" seit letztem Wochenende die Babies im Wohnzimmer bleiben und werden nicht mehr weggeschleppt. Es zeichnete sich ab, als eine der Katzenmamas die Babies zwar aus der Wurfkiste geholt haben, aber nur daneben auf den Boden gesetzt haben.

Ok. so dachte ich mir - einen Versuch ist es wert. Und so haben wir ein kleines Spielparadies eingerichtet (und jetzt vertrödel ich noch mehr Zeit damit, da zu sitzen und den kleinen Rabauken zuzuschauen).



Gestern gabs für uns übrigens nochmal andere Katzebabies zu sehen, wir fuhren auf dem Heimweg vom Pflegeheim bei Bekannten vorbei, die auch Katzennachwuchs haben. Ziemlich genau das gleiche Alter wie die unsrigen.




 





Das sind übrigens keine gewöhnlichen Hauskatzen, wie der ein oder andere Katzenkenner sicher schon bemerkt hat, sondern es handelt sich um Bengalen.

Ganz tolle Tiere sind das - auch wenn ich mal wieder festgestellt habe, dass ich MEINE Katzenart in den Heiligen Birma gefunden habe.

7. Juni 2013

Die Zeit rast

so vorbei. So unglaublich schnell. Ich fasse es grade nicht, dass schon fast das halbe Jahr vorbei ist.......

Und ich sehe es auch wieder an so vielen Dingen. Die kleinen Katzen sind nun 4 bzw. 3 Wochen alt jung - und schon sowas von fit. Sie tappsen herum - spielen und toben miteinander. Stundenlang könnte ich dabei sitzen und zuschauen!


Und so langsam fängt das Interesse an äußeren Dingen an. Zum Beispiel diese Blümchen zu bewegen. Hach! Herrlich ist das.


Und während die meisten doch noch sehr viel schlafen und trinken, macht das Siva-Baby-Mädchen schon ganz oft ihr eigenes Ding: hier kuckt sie gerade, ob es da in der Ecke nicht doch einen Ausgang gibt *grins*.

Achja Katzen............ die letzten Tage sperre ich alle immer im Badezimmer ein. Weil die Mama-Katzen ja beschlossen haben, dass die Babies nicht einfach so in dieser riesigen Wurfkiste bleiben können - das wäre ja zu einfach. Die ersten zwei Wochen schleppten sie die Babies in den oberen Stock, neben/hinter eine Vitrine. Ok - damit konnte ich ja noch gut leben. Aber seit sie begonnen haben, sie auf den Speicher zu schleppen, hört bei mir der Spaß auf. Nicht nur, dass ich keine Lust habe, mehrmals täglich die Leiter raufzusteigen und die Babies da runterzuholen, was aber notwendig ist, wegen a) Sozialisierung und b) ich sie mehrmals täglich mit Augentropfen behandeln muss, ist es ja auch gefährlich weil die ja nich mehr sooooooooooo klein und daher schon recht "schwer" sind und ehe die da runterpurzeln während die Mutterkatze auf mir unerfindlichen Wegen die Kleinen da hochschleppt........... Jedenfalls müssen sie, solange wir abwesend sind oder auch nachts im Badezimmer ausharren. "Wurfkiste" ist dann die Badewanne - ausgelegt mit ein paar Teppichen........

Der ein oder andere Gecko ist in den letzten Tagen auch geschlüpft - erst heute wieder ein Gonatodes ceciliae. Was mich sehr freut, da die ziemlich selten sind, nicht so oft gehalten werden und auch sehr gesucht sind. Aber da bin ich jetzt mal eigensüchtig und hoffe darauf, dass es ein Mädchen sein wird und ich ein zweites Zuchtpärchen zusammen stellen kann.

*7.6.13 Gonatodes ceciliae
Und das ein oder andere Ei haben wir geborgen und in den Inkubator überführt - also werden -hoffentlich- in nächster Zeit noch das ein oder andere Tierbild zu sehen sein hier.